Gedicht für einen Goldfisch
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Jean-Pierre Siméon (Text) Olivier Tallec (Illustration) Franz Hohler (Übersetzung) Gedicht für einen Goldfisch Aus dem Französischen nachgedichtet von Franz Hohler Gerstenberg Verlag ISBN: 978-3-8359-5227-9 € 9,90 (D), € 10,20 (A), sFr 18,00 Ab 5 |
Jurybegründung
Arthur muss dringend wissen, was ein Gedicht ist, um seinen Goldfisch zu retten. Er fragt den alten Mahmud („… wenn du das Herz der Steine schlagen hörst.“), die Bäckersfrau („Es ist wie frisches Brot im Magen.“) und sogar einen Kanarienvogel („Da müssen die Flügel der Wörter erzittern …“). Arthur trägt für Goldfisch Leo alle Antworten zusammen – und siehe da: Das ergibt ein Gedicht.
In Gedicht für einen Goldfisch erlebt der Leser, wie Lyrik mit ihren Sprachbildern konkret in der Wirklichkeit verortet wird. So vermittelt es schon jungen Kindern eine Vorstellung von Lyrik und liest sich wie ein für Kinder fassliches Seitenstück zu Joseph von Eichendorffs berühmtem Gedicht Wünschelrute. Die farbenfrohen Illustrationen von Olivier Tallec begleiten die Sentenzen der von Arthur befragten Alltagspoeten und geben weitere Deutungsimpulse. Franz Hohlers Übersetzung gibt uns eine perfekte Vorstellung von der bildhaften Kraft der Poesie.
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Jean-Pierre Siméon, 1950 in Paris geboren, ist Dichter, Schriftsteller und Dramaturg. 1998 wurde er für sein Gesamtwerk mit dem Großen Preis von Mont-Saint-Michel geehrt. © Foto: Joseph Jago |
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Olivier Tallec, Jahrgang 1970, hat an der École Nationale Supérieure des Arts Décoratifs in Paris studiert und teilt seitdem seine Zeit zwischen Design und Illustration. © Foto: privat |
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Franz Hohler, 1943 geboren, zählt zu den großen Schweizer Autoren und Kabarettisten der Gegenwart. Er lebt mit seiner Familie in Zürich.
© Foto: Christian Altorfer |
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