Sonderpreisjury

Die Sonderpreisjury wird vom Vorstand des Arbeitskreises für Jugendliteratur e.V. für ein Jahr gewählt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend berufen. 
   
Der Sonderpreis wird seit 1991 im jährlichen Wechsel an deutsche Autoren, Illustratoren oder Übersetzer vergeben. Bisher mit dem Preis ausgezeichnet wurden:
Ursula Wölfel (1991, Autor), Josef Guggenmos (1993, Lyrik), Mirjam Pressler (1994, Übersetzung), Klaus Ensikat (1995, Illustration), Paul Maar (1996, Autor), Binette Schroeder (1997, Illustration), Peter Hacks (1998, Autor), Birgitta Kicherer (1999, Übersetzung), Nikolaus Heidelbach (2000, Illustration), Peter Härtling (2001, Autor), Cornelia Krutz-Arnold (2002, Übersetzung), Wolf Erlbruch (2003, Illustration), Benno Pludra (2004, Autor), Harry Rowohlt (2005, Übersetzung), Rotraut Susanne Berner (2006, Illustration), Kirsten Boie (2007, Autor), Gabriele Haefs (2008, Übersetzung), Jutta Bauer (2009, Illustration), Mirjam Pressler (2010, Autor) , Tobias Scheffel (2011, Übersetzung) und Norman Junge (2012, Illustration).
 
In diesem Jahr wird der Sonderpreis für ein Autoren-Gesamtwerk vergeben.
 
 
 
Prof. Dr. Petra Josting studierte Deutsch und Sozialwissenschaften und absolvierte das Referendariat für das Lehramt Gymnasium. Promotion und Habilitation erfolgten an der Universität Bielefeld, wo sie als Professorin für Kinder- und Jugendliteratur sowie Literatur- und Mediendidaktik arbeitet. Redaktionsmitglied der Zeitschrift kjl&m ist sie seit 2002.
 
Prof. Dr. Eva Maria Kohl
  Prof. Dr. Eva Maria Kohl (Juryvorsitz) studierte Germanistik und Kunsterziehung an der Humboldt Universität in Berlin. Dort promovierte sie über sprachliche Phantasie und Fabulierkunst bei Kindern. Sie schrieb zahlreiche Bücher über das kreative Schreiben mit Kindern und prägte den Begriff vom „Schreibspielraum“, in dem Kinder ermutigt werden, mit Sprache zu experimentieren und ihre eigenen Geschichten aufzuschreiben.
1995 bis 1998 lehrte sie an der Universität Kassel, seit 1998 ist sie Professorin für Grundschuldidaktik/Deutsch an der Martin-Luther-Universität in Halle. Dort gründete sie ein „Archiv für Kindertexte“, in dem die freien Texte von Kindern aus über 100 Jahren gesammelt, aufbewahrt und der Forschung verfügbar gemacht werden.
 
 
 
Christine Lippmann ist Diplombibliothekarin und Literaturpädagogin. Sie arbeitet seit 1986 bei den Städtischen Bibliotheken Dresden im Bereich der Leseförderung  und führt dort u.a. Fortbildungen zu diesem Thema durch. Seit 2008 ist sie als Projektkoordinatorin beim „Projekt Lesestark! Dresden blättert die Welt auf“ tätig.